Jeder kennt die kleinen Plagegeister, die uns mit ihrem grellen Summen nachts den Schlaf rauben: eine Mücke im Schlafzimmer ist lästig! Doch weshalb sind die kleinen Mücken so penetrant und welcher natürlicher Mückenschutz hilft wirklich gegen sie?

Zuerst: warum fahren Mücken so auf uns ab?

Es sind die Weibchen, die sich unser Blut holen um sich fortpflanzen zu können. Angelockt werden sie durch unsere Ausdünstungen, nicht vom Duft des Blutes. Ein natürlicher Prozess also …

Doch Mückenstiche jucken nicht nur und schwellen mehr oder weniger an, sie können durchaus gefährlich werden: bei allergischen Reaktionen etwa oder wenn die Mücke durch ihren Stich Krankheiten auf uns überträgt (Borrelliose, Malaria, …). Es lohnt sich also, Mücken so gut es geht abzuwehren und Stiche zu verhindern.

Doch was wirkt wirklich und was sollte man besser meiden?

Herkömmliche Mückenmittel aus der Drogerie und dem Supermarkt enthalten oft chemische Mittel und Gifte, die man besser nicht einatmet oder auf die Haut lässt. Denn die Haut ist unser größtes Organ, alles, was auf unserer Haut ist, wird absorbiert und gelangt in die Blutbahn! Was giftig für andere Organismen ist (wie Insektizide oder Pestizide), ist auch für uns nicht gesund und sollte vermieden werden.

Es gibt eine Reihe guter natürlicher Mückenmittel.

Hier seien einige genannt:

  • Mückengitter an Fenstern und Türen: Eine sehr einfache Methode, um Mücken und Fliegen aus der Wohung fern zu halten. Eine breite Auswahl an guten, günstigen Mückengittern* und Mückenvorhängen* gibt es auf Amazon.
  • Mosquitonetze lassen Dich ruhig schlafen und geben dem Schlafzimmer einen edlen Tough, erhältlich in vielen Größen auf Amazon*.
  • Mückenkleidung* und helle Kleidung halten Mücken vom Stechen in unsere Haut erfolgreich ab.
  • Brutplatzverminderung: Regentonnen, Teiche ohne Fische, Blumenuntertöpfe und sonstige stehenden Gewässer sind ein Traum für Mückenlarven.
  • Körperhygiene: Mücken werden besonders von unserem Schweißgeruch magisch angezogen. Eine gute Körperhygiene hilft also :)
  • Kerzen: Es gibt gute Mückenkerzen*, die Mücken vertreiben und zudem noch angenehm frisch nach z.B. Zitrone duften. Eine Win-Win-Situation für den Aufenthalt im Garten.
  • Natürlicher Mückenschutz ohne Gifte, die man auch gut selber herstellen kann. Kokosöl, Neemöl, Teebaumöl sowie ätherische Öle wie Citronella, Zedernöl, Nelkenöl uvm.

Einen sehr guten und ausführlichen Artikel zu diesem Thema bietet das Zentrum der Gesundheit.

Auch unsere Pferde leiden massiv unter Mücken und anderen stechenden Insekten.

Gerade an warmen Sommerabenden, wenn wir vielleicht schon genervt ins Haus flüchten, stehen sie weiterhin draußen – den Plagegeistern schutzlos ausgeliefert. Für viele Pferde bedeutet das nicht nur ein bisschen Juckreiz, sondern echten Stress: permanentes Schweifschlagen, Unruhe, Scheuern an Mähne und Schweif oder sogar entzündete Hautstellen. Bei empfindlichen Tieren kann sich daraus schnell ein ausgeprägter Sommerekzem entwickeln.

👉 Und ähnlich wie bei uns gilt auch hier: Weniger Chemie ist oft mehr.

Natürliche Maßnahmen können deinem Pferd helfen, entspannter durch die Insektenzeit zu kommen:

  • Fliegendecken und Masken als mechanischer Schutz
  • angepasste Weidezeiten (z.B. nachts oder bei Wind)
  • saubere, trockene Umgebung ohne stehendes Wasser
  • natürliche Insektensprays auf Basis von z.B. Neemöl oder ätherischen Ölen (immer gut verträglich testen!)

Auch spannend: Manche Pferde reagieren besonders stark auf Insekten – hier lohnt sich ein Blick auf Fütterung, Hautstoffwechsel und das allgemeine Immunsystem. Denn oft zeigt sich auch hier: Der Körper spricht.

Ein entspanntes Pferd ohne Dauerstress durch Insekten ist nicht nur zufriedener – sondern auch gesünder, leistungsbereiter und mental ausgeglichener.

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